Das Einfamilienwohnhaus aus dem Jahre 1971 wird derzeit saniert und aufgestockt. Es enstehen insgesamt zwei Wohneinheiten.
Durch eine gesamtheitliche Sanierung mit verschiedenen regenerativen Energiekomponenten wird der Verbrauch auf Passivhausniveau reduziert. Die Hautkomponenten hierbei sind die schwarze Luftkollektorfassade sowie spezielle, eigens für das Projekt entwickelte Holzständerwände im Obergeschoss.
Nähere Informationen im persönlichen Gespräch möglich.
Das ehemalige Rathaus aus dem Jahre 1845 wurde von uns zu einem Wohnhaus über vier Stockwerke für eine junge Familie umgeplant.
Die Hülle wurde bis auf das Dach und die Nordseite bewusst im ursprünglichen Zustand belassen. Das Gebäude wurde im Inneren vollständig entkernt und die alten Strukturen wieder sichtbar gemacht. Freigelegtes Bruchsteinmauerwerk sowie massive Deckenbalken und Stützen aus Eichenholz vermitteln eine ganz individuelle Atmosphäre. Die vier über einen Luftraum verbundene Stockwerke bieten viel Platz für ein vielfältiges Wohnen.
Der Kindergarten Hintermatt in Schopfheim-Fahrnau aus dem Jahre 1977 wurde ab dem Frühjahr 2011 energetisch saniert und für die Kleinkindbetreuung aufgestockt.
Das Projekt wurde Ende Juni 2012 abgeschlossen.
Unsere Planung beinhaltete neben einer kindgerechten und zeitgemäßen Innen- und Aussengestaltung ein Energiekonzept, welches zu einer Energieeinsparung von ca. 80% im Vergleich zum aktuellen Verbrauch führt, bei annähernder Volumen- und Grundflächenverdoppelung des Gebäudes. Der Kindergarten erreicht das Passivhaus-Niveau. Dies wird in erster Linie durch ein kybernetisches Konzept verwirklicht, welches Energiefassade, Geothermie, Wärmerückgewinnung, Lüftungskonzeption, Lichtführung, Materialität der Bauteile und Effekte des Nutzerverhaltens geschickt nutzt und vernetzt.
Unser Anliegen ist es, mit einer zukunftsorientieren Gesamtkonzeption einen kleinen, aber möglicherweise wertvollen Beitrag für die Generationen zu leisten, die in den nächsten Jahrzehnten im Kindergarten Hintermatt heranwachsen werden.
Das Projekt wurde in den Innovationsfond für Klima- und Wasserschutz 2012 der Badenova aufgenommen, wodurch das Gebäude bis Ende 2013 einem intensiven Monitoring unterzogen werden kann, was die Effizienz aufzeigen und somit den Nachweis der einzelnen Massnahmen erbringen wird, und ggfs. eine Optimierung ermöglicht.